Lebensstile & Mobilität

Ilustration eines Hauses mit Windrädern und Solarpaneln im Garten

Im Arbeitspaket 2 untersuchen wir, wie die Lebensstile urbaner und ländlicher Bevölkerung mit der Energiewende allgemein, und der Verkehrswende im Besonderen, verknüpft sind. Welche Faktoren können die CO2-Intensität der unterschiedlichen Lebensstile verändern?

Die Lebensstile urbaner und ländlicher Bevölkerung sind auf unterschiedliche Weise mit der Energiewende verknüpft. Sie betreffen insbesondere alltagsrelevante Sektoren, wie den Mobilitätsektor, dem sich ESRa in besonderem Maße widmet. Dabei werden die unterschiedlichen Ausgangssituationen von städtischen und ländlichen Gebieten berücksichtigt.

Wir stellen uns dabei die Fragen, wie Lebensstile und CO2-Ausstoß gegenwärtig in urbanen und ländlichen Kontexten verknüpft sind, besonders im Hinblick auf Verkehrsverhalten: Welche Faktoren können die CO2-Intensität von Lebensstilen verändern? Welche Veränderungen von Lebensstilen sind in den nächsten 10 bis 20 Jahre plausibel und welche CO2-Einsparungen gehen damit einher?

Im Hinblick auf diese Forschungsfragen analysieren wir in diesem Arbeitspaket die unterschiedliche Bedeutung des Individualverkehrs im ländlichen Raum und in Städten. Wir werten das Fahrverhalten für verschiedene siedlungsstrukturelle Regionstypen aus, prognostizieren mit Hilfe des IEE-Fahrzeugbestandsmodells die (Preis-)Entwicklungen im (E-)motorisierten Individualverkehr und identifizieren CO2-relevante Elemente von Lebensstilen der ländlichen und urbanen Bevölkerung. Mithilfe des agentenbasierten Mobility Transition Model (MoTMo) von GCF demonstrieren wir anschließend, welche Konsequenzen die Mobilitätspräferenzen der deutschen Bevölkerung in verschiedenen Szenarien über mehrere Dekaden sowohl für die Umwelt als auch für die Lebensqualität hat.